RECORDED WEBINAR

Die Anwendung allogenen Knochens in der augmentativen Chirurgie – stehen wir vor einem Paradigmenwechsel?

Peer Wolfgang Kämmerer

In diesem Webinar werden die Vor- und Nachteile allogener Transplante herausgestellt . Außerdem werden verschiedene Fallbeispiele vorgestellt und mit Bezug auf die entsprechenden chirurgischen Methoden diskutiert.

Nach dem Verlust von Zähnen beträgt die Knochenatrophie im betroffenen Gebiet ca. 25% im ersten Jahr und akkumuliert innerhalb der ersten fünf Jahre auf einen Verlust an Knochenvolumen von ca. 40-60%. Es wurden verschiedenste Methoden beschrieben um diese Knochendefekte vor der Implantation zu regenerieren.

Zur Augmentation kann autologer Knochen angewendet werden. Die Entnahme autologer Transplanate ist allerdings mit einer gewissen Morbidität der Donorstelle verbunden und speziell bei einer oralen Entnahme ist auch die Verfügbarkeit begrenzt. Für viele Indikationen stellen xenogene oder synthetische Knochenersatzmaterialien eine biokompatible und osteokonduktive Alternative dar.

In der jüngeren Vergangenheit haben auch allogene Knochenersatzmaterialien vielversprechende Resultate gezeigt. Allerdings bestehen in Deutschland einige Zweifel in Bezug auf die routinemäßige Anwendung allogener Materialien. Im Verlauf des Webinars soll auf diese Kritikpunkte eingegangen werden sowie die Vor- und Nachteile allogener Transplante herausgestellt werden. Außerdem werden verschiedene Fallbeispiele vorgestellt und mit Bezug auf die entsprechenden chirurgischen Methoden diskutiert.

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