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Aufklärungspflichten bei der Verwendung von Allografts in der Zahnheilkunde

In diesem juristischen Webinar referiert Dr. Vogel über die Besonderheiten die beim Einsatz von Allografts im Dentalbereich von Bedeutung sind und stellt die Erfordernisse einer rechtssicheren Patientenaufklärung dar.

Der Weg vom alles und allein entscheidenden Arzt hin zum „bloßen“ Vertragspartner, der dem mündigen Patienten lediglich Behandlungsangebote unterbreitet, mag begrüßt und/oder verdammt werden – er ist jedenfalls unumkehrbar beschritten. Fehler oder Versäumnisse bei der Aufklärung über Behandlungsoptionen, Chancen oder Risiken können dabei nicht nur das Arzt-Patienten-Verhältnis nachhaltig stören; sie beschäftigen zunehmend Zivil- und Strafgerichte. Selbst eine lege artis durchgeführte zahnärztliche Behandlung kann u. U. einen Schadensersatzanspruch oder einen Körperverletzungsvorwurf begründen, wenn nur die Aufklärung fehlerhaft war.

In der zahnärztlichen Praxis scheint diese Furcht vor Aufklärungsmängeln zuweilen dazu zu führen, dass beispielsweise allogene Materialien seltener Einsatz finden – obwohl damit unbestritten Vorteile verbunden sein können. Diese Sorge vor Aufklärungsmängeln, die Ursache ist für den Verzicht auf anerkannte Behandlungsmethoden wie die Verwendung von Allografts, ist jedoch „therapierbar“.

Der Vortrag zeigt die Maßstäbe auf, die an eine rechtssichere Aufklärung gestellt werden, beinhaltend sämtliche relevanten Fragen nach dem notwendigen Inhalt sowie der Art und Weise. Eine vollumfängliche und juristisch nicht angreifbare Patientenaufklärung ist möglich, auch ohne dass der Alltag verkompliziert oder zeitliche Ressourcen aufgezehrt wird bzw. werden.

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